Die Stimme wird zum Soundeffekt, der Analogsynth zum Blasinstrument und die Trompete zur gurgelnden Kehle. Sound wie von einem anderen Planeten, manchmal so leise, dass man die Sterne knirschen hört. Musik, deren Logik einer unbekannten Sprache nachempfunden scheint. Klang und Effekt vermischen sich zu einer nahezu prähistorischen Expressivität; oder besser gesagt einer retrofuturistischen Vision davon: Space Odyssey reimaginiert. Seit 1998 loten Phil Minton (Gesang), Axel Dörner (Trompete) und Thomas Lehn (Analog-Synthesizer) die Grenzen zwischen Musik und Geräusch aus. Das Publikum im Perronnord darf sich auf das feinsinnige Zusammenspiel von drei Legenden der Improv-Szene freuen.